Preisträger der SINFONIMA®-Stiftung 2007

Bereits zum zweiten Mal in Folge verlieh die SINFONIMA®-Stiftung eine Geige von Jean-Baptiste Vuillaume an Kira Kohlmann, die seit 2003 an der staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe studiert. Sie ist Gründungsmitglied des „Wolf-Ferrari-Ensembles“, mit dem sie eine 14tägige China-Tournee unternahm. Orchestererfahrung sammelte sie als Konzertmeisterin unter anderem beim Kammerorchester Volmetal, in der Sinfonietta Südwest sowie in einer Meisterklasse der jungen Münchener Philharmonie unter der Leitung von Sir Collin Davis und im United World Philharmonic Youth Orchestra. Als Solistin trat Kira Kohlmann mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland auf.  

Der 1987 in Mannheim als Sohn ungarisch-jugoslawischer Eltern geborene Stefan Krznaric konnte eine Geige von Lazarus Bertoni aus dem Jahr 1759 entgegennehmen. Seit 2005 studiert er an der staatlichen Musikschule in Karlsruhe und gewann zahlreiche nationale Wettbewerbe, unter anderem „Jugend musiziert“ (2002). Stefan Krznaric nahm an verschiedenen CD- und Fernsehproduktionen teil. Er pflegt die ungarische Volksmusik und konzertierte mit renommierten ungarischen Virtuosen im In- und Ausland. Seit 2007 ist Stefan Krznaric Stipendiat der Heinrich-Vetter-Stiftung.  

Über eine Geige, die Vincenco Rugieri zugeschrieben wird, kann sich Alexandra Conunova freuen. Die 1988 in Moldawien geborene Virtuosin erhielt bereits im Alter von sechs Jahren ihren ersten Geigenunterricht und gewann schon mit acht Jahren internationale Musikwettbewerbe. Sie ist Studentin an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und Stipendiatin der Horst-Rahe-Stiftung, die besonders begabte Instrumentalisten unterstützt. Alexandra Conunova konzertierte mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland und trat als Solistin renommierter Orchester auf, unter anderem mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock und der Kammerphilharmonie Hamburg. Die Geige von Rugieri ist eine Leihgabe der ehemaligen SINFONIMA®-Preisträgerin Natascha Korsakowa.
 

An Byol Kang ging eine Geige von Bapt. Rogerius Bon Nicolai Amati aus dem Jahr 1678. Die junge Künstlerin wurde 1985 in Salzburg geboren und lebt seit ihrem zweiten Lebensjahr in Deutschland. Mit elf Jahren wurde sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock aufgenommen, seit 2004 studiert sie an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Neben der Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen sammelte sie Konzerterfahrungen als Solistin in Deutschland, Südkorea, Norwegen, Frankreich und Indonesien. Byol Kang war mehrfache Gewinnerin bei „Jugend musiziert“. Seit 2005 ist sie Stipendiatin des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now, die junge Künstler zu Beginn ihrer Karriere fördert.  

Ein Cello von Onorato Gragnani aus dem Jahr 1783 wurde an den 21jährigen Arne-Christian Pelz verliehen. Der geborene Rostocker wurde bereits vielfach bei Wettbewerben und Konzertauftritten mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem bei „Jugend musiziert“ (2000 und 2001) und „Pacem Terris Bayreuth“ (2006). Recitals und Konzertauftritte führten ihn durch Deutschland (Philharmonie Berlin, Opernhaus Bayreuth) und die USA (Moores Opera House, Houston).  
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