Presseinformationen

31.08.2005

Mannheimer AG Holding legt Halbjahresbericht vor


 Beitragseinnahmen durch Rückgang der akti-ven Rückversicherung und Sanierungen rück-läufig
 Wachstum in den forcierten Geschäftsberei-chen, besonders in den Markenprogrammen
 Kapitalanlageergebnis stabilisiert
 Positive Prognose für das Gesamtjahr

Heute legte der Versicherer seinen Halbjahresbericht für die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres vor.

Danach belaufen sich die Beitragseinnahmen des Mannheimer Konzerns im ersten Halbjahr 2005 auf 176,3 (i.V. 194,7) Mio €, der Kapitalanlagenbestand auf 556,5 (i.V. 512,0) Mio € und das Kapitalanlageergebnis auf 10,2 (i.V. -0,7) Mio €.

Die Beitragseinnahmen der Mannheimer AG Holding reduzierten sich aufgrund des erwarteten Rückgangs der aktiven Rückversicherung zum 30.06.2005 auf 4,6 (i.V. 10,2) Mio €. Der Kapitalanlagenbestand ist im We-sentlichen durch die in 2004 durchgeführte Kapitalerhöhung deutlich gestiegen. Er beträgt zum Stichtag 145,0 (i.V. 112,0) Mio €. Das Kapitalanlageergebnis beträgt 6,4 (i.V. 0,7) Mio €.

Die Mannheimer Versicherung AG erzielte im ersten Halbjahr Beitragseinnahmen in Höhe von 164,6 (i.V. 166,9) Mio €, wovon 164,1 (i.V. 165,8) Mio € auf das selbst abgeschlossene Geschäft entfallen. In der Kraftfahrtversicherung sind die Beiträge, vor allem durch die Trennung von einer unrentablen Großverbindung, zum Halbjahr um 6,6 Prozent zurückgegangen. Wachs-tumsmotoren waren in erster Linie die Wohngebäudeversicherung und die Allgemeine Haftpflichtversiche-rung, die beide um knapp 6 Prozent gewachsen sind. Außerdem wuchsen die von der Gesellschaft forcierten Schwerpunktbereiche, besonders die Markenprodukte, deutlich. Auffällig ist die Häufung von Großschäden in der Feuerversicherung. Die Brutto-Gesamt-schaden-quote erhöhte sich als Folge auf 78,1 (i.V. 66,0) Prozent. Da der normale Schadenverlauf unauffällig ist und der Konzern eine konservative Risikopolitik verfolgt, verbesserte sich die Netto-Schadenquote, also nach Abrechnung mit den Rückversicherern, dennoch um gut drei Prozent auf 65,2 (i.V. 68,3) Prozent. Der Kapitalanlagenbestand erhöhte sich im gleichen Zeitraum auf 440,6 (i.V. 422,5) Mio €. Das Kapitalanlageergebnis hat sich verbessert und beträgt jetzt 11,0 (i.V. 5,4) Mio €. Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb sind im Wesentlichen durch höhere Provisionsaufwendungen auf 43,2 (i.V. 41,0) Mio € gestiegen.

Die mamax Lebensversicherung AG konnte Ihren Versicherungsbestand im Vergleich zum Vorjahr bis zum 30. Juni 2005 auf 6.488 (i.V. 5.927) Verträge steigern. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 12,9 Prozent auf 2,4 (i.V. 2,1) Mio €. Die Kosten reduzierten sich nochmals und betragen jetzt 1,0 (i.V. 1,8) Mio €.

Für das Gesamtjahr rechnet die Gesellschaft für das selbst abgeschlossene Geschäft in der Schaden- und Unfallversicherung weiterhin mit einer Beitragssteige-rung von 1,5 Prozent, während die aktive Rückversi-cherung weiter rückläufig sein wird. Helmut Posch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Mannheimer AG Holding, stellt hierzu fest: "Besonders unsere Markenprogramme erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, weshalb wir davon ausgehen, dass wir unser Wachstumsziel für das eigene Geschäft erreichen werden. Unsere Wachstumsmotoren sind besonders HOSTIMA für Hoteliers und LUMIT für Solaranlagen, die beide bis zum Jahresende zweistellig wachsen sollen." Insgesamt rechnet Posch in der Schaden- und Unfall-versicherung wieder mit einem Gewinn aus der Versicherungstechnik. Da auch das Kapitalanlageergebnis weiterhin positiv eingeschätzt wird, geht er für das Ge-samtjahr 2005 von einem zufriedenstellenden Ergebnis aus.

Sehr positiv beurteilen die Mannheimer die Geschäftsentwicklung ihrer Lebensversicherungstochter mamax. Helmut Posch: "Die mamax macht uns in diesem Jahr besonders viel Spass. Wir haben vielversprechende Anbahnungen im Bereich der Betrieblichen Altersversorgung und die jüngste Rechtsprechung des Bundesver-fassungsgerichts bezüglich der Transparenz von Lebensversicherungsverträgen gibt uns nochmals einen Schub, denn das ist eine Spezialität der mamax." Die angestrebten 5,5 Mio € Beitragseinnahmen hält Posch vor diesem Hintergrund für nahezu sicher, zumal die weiterhin sehr guten Ratings der mamax Produkte das Wachstum nochmals unterstützen werden. Vor diesem Hintergrund und der erneut rückläufigen Kosten erwartet er für die mamax eine spürbare Verbesserung des Ergebnisses aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Mannheim, 31. August 2005

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Heute liegt der Bericht über die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres vor.